Lazy times
Zeit für gute Pläne

Lazy times : Zeit für gute Pläne

[eltd_dropcaps type=”normal” color=”” background_color=””]I[/eltd_dropcaps]n den Tagen nach Weihnachten hat man ja immer viel zu tun. Entspannt mit der Familie rumsitzen. Essen. Immer wieder essen. Ausruhen. Vielleicht nochmal was essen. Einfach mal faul sein. Richtig gemütlich eben. Und wenn man dann noch Zeit hat, denkt man schonmal über die guten Vorsätze fürs neue Jahr nach.

Mit guten Vorsätzen ist es ja so: Sie klingen gut. Top motiviert. Aber meistens wird nichts daraus. Also bei mir zumindest. Ich habe auch dieses Jahr ein paar gute Vorsätze gesammelt. Bei einigen weiß ich aber schon, dass das eh nichts wird. Zum Beispiel Punkt eins: weniger Klamotten kaufen. Punkt zwei: mehr Sport machen. Jedes Jahr im Januar kaufe ich mir die neuste Ausgabe der Shape. Ich mag die Zeitschrift irgendwie. Besonders im Januar. Aber nur vom Anschauen bin ich davon auch noch nicht fitter geworden. Und nur, weil der Kalender jetzt eine andere Jahreszahl anzeigt, bin ich jetzt auch kein anderer Mensch. Und auch im Januar wird mir beim Blick in den Kleiderschrank wieder das ein oder andere Teil einfallen, was darin noch unbedingt mega dringend absolut lebenswichtig und überhaupt fehlt. Oder ich finde mich in einem schön sortiertem Laden wieder, alles duftet nach neu und schick… Ihr wisst schon. Jedenfalls ist das ein Vorsatz, der sowieso nichts wird. Realistische Vorsätze müssen also her:

  1. Beim Shoppen mehr darüber nachdenken, ob man etwas wirklich braucht oder nicht. Kann man es gut und möglichst vielfältig mit dem, was schon im Schrank hängt kombinieren? Oder erfordert es wieder einige Zusatzkäufe: kaufe dieses Kleid, brauche dazu neue Schuhe, Jacke passt auch keine dazu usw… Dann lass es lieber!
  2. Mehr Sport machen! Haha ja genau… Wie wäre es erst einmal mit: ab und zu überhaupt mal wieder Sport machen?! Ich werde demnächst meinen Hula Reifen wieder herauskramen und vor allem benutzen. Den Hula kreisen lassen macht Spaß, man kann es bequem zu Hause vorm Fernseher tun und es trainiert viele Muskeln in Rücken und Bauch. Die Shape kann ich ja trotzdem nebenbei lesen.
  3. Nicht ständig unter Druck setzen! Und das ist vielleicht der wichtigste Vorsatz. Es lebt sich viel leichter, wenn man nicht immer dieses große MUSS im Kopf hat. Das Muss, das man sich selbst gesetzt hat, das die Arbeit oder Uni mit sich bringt. Das dadurch entsteht, was andere von einem erwarten. Oder was man denkt, dass andere erwarten. Klar gibt es Dinge, die müssen eben. Und sich nicht unter Druck setzen (lassen) soll auch nicht heißen, dass man nicht zielstrebig sein sollte. Aber ab und zu kann man vielleicht einfach mal abschalten. Nichts müssen müssen. Einfach tun, was man möchte, Momente genießen. Gedanken auf später verschieben. Nicht kostbare Zeit damit verschwenden, zukünftige Probleme zu wälzen.

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Cardigan und Shirt H&M – Mütze Barts – Hose New Yorker – Boots NoName

Habt ihr euch schon Gedanken gemacht, was ihr im nächsten Jahr schaffen wollt? Gute Vorsätze? Ziele? Wünsche? Nehmt euch etwas vor. Aber seid ehrlich und realistisch.

Am Ende ist doch so: am Anfang des Jahres ist doch wieder alles wie immer. Neues Jahr. Gleiches Umfeld. Gleicher Mensch. Gleiche Gewohnheiten. Und das ist ja irgendwie auch ein bisschen gut so.

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